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Strategie_&_Internationales

Digitale Modellregionen Nordrhein-Westfalen

Das Projekt „Digitale Modellregionen in Nordrhein-Westfalen“ ist ein wichtiger Baustein, um zusammen mit den Kommunen und der Wirtschaft die digitale Transformation in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben.

Nordrhein-Westfalen verfügt über große Potenziale, um zum Vorreiter beim Eintritt in die nächste Phase der Digitalisierung zu werden. Dazu müssen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam eGovernment und digitale Stadtentwicklung in allen Bereichen von Daseinsvorsorge und wirtschaftlicher Entwicklung voranbringen, vernetzen und ausbauen.
 

In Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Regierungspräsident/-innen und den jeweiligen Stadtspitzen hat die Landesregierung in den Regierungsbezirken je eine Modellkommune ausgewählt:

  • Aachen
  • Gelsenkirchen
  • Paderborn
  • Soest
  • Wuppertal
     

Die Modellkommunen werden für die Bereiche „Öffentliche Verwaltung – eGovernment“ und „Stadtentwicklung“ mit den Sektoren Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung, Handel, Sicherheit, Tourismus und Lebensqualität neue Ansätze für deren Digitalisierung erarbeiten und in der Praxis erproben und umsetzen. Die Entwicklung von Pilotprojekten unter Einbeziehung von Best Practice-Beispielen und der Forschungseinrichtungen der jeweiligen Region steht dabei im Mittelpunkt.

Alle Modellkommunen werden von Beginn an in ihren konzeptionellen Überlegungen und Projektentwicklungen über die Stadtgrenzen hinaus denken und im Sinne gemeinsamer regionaler Projektwirkung wirken. Das gilt für Aachen mit der Städteregion und BENELUX-Partnern, für Gelsenkirchen zum Beispiel mit Partnern im nördlichen Ruhrgebiet, für Soest mit Partnern aus Südwestfalen (z.B. Iserlohn, Lippstadt) und Wuppertal im Rahmen der guten Zusammenarbeit im Bergischen Städtedreieck. Bereits im Sommer 2017 hat sich die Landesregierung entschlossen, die Region Ostwestfalen-Lippe zur digitalen Modellregion zu entwickeln. Paderborn ist dabei im Lead und arbeitet eng zusammen mit dem Kreis Paderborn, der kreisangehörigen Stadt Delbrück, der kreisfreien Stadt Bielefeld sowie der Bezirksregierung Detmold.

Alle fünf Regierungspräsident/-innen sind in den Prozess einbezogen und werden ihn aktiv begleiten. Die jeweiligen Kammerpräsidenten und die Spitzen des Handwerks sind ebenfalls frühzeitig informiert worden und haben alle ihre Unterstützung für das Projekt zugesagt. Die kommunalen Spitzenverbände wurden ebenfalls sehr früh informiert und werden das Projekt begleiten. Nun werden zeitnah Arbeitsgruppen einberufen, um Projektideen abzustimmen, weitere Verfahrensabläufe zu besprechen und Möglichkeiten weiterer Kooperationen festzulegen.
 

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