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Kompetenzen für die Produktion der Zukunft

Arbeitsgestaltung 4.0 am Beispiel der auftragsgesteuerten Produktion

Herausgeber: 
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Veröffentlichungsdatum: 
22.05.2018

Die auftragsgesteuerte Produktion bringt Veränderungen in der Arbeitsgestaltung und den abzuleitenden Qualifizierungsbedarfen für die Beschäftigten. In ihrer Publikation stellt die AG 5 diese Anpassungsbedürfnisse anhand eines konkreten Szenarios aus der auftragsgesteuerten Fahrradlenkerproduktion vor. Damit dieses Verfahren der Produktion funktioniert, müssen Maschinen und Produktionsabläufe innerhalb und über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg vernetzt werden. Dies ermöglicht, Kundenaufträge frei und automatisch optimal auf die jeweils zur Verfügung stehenden Produktionsressourcen zu verteilen. An diese Veränderungen im Ablauf des Produktionsprozesses muss die Zusammenarbeit mit Kunden und Zulieferern auf die Veränderungen angepasst werden. Für die Arbeitsgestaltung 4.0 entsteht zukünftig durch diese Veränderungen ein hoher Bedarf am Erwerb neuer Kompetenz. Die Aus- und Weiterbildung sollte flexibel gestaltet werden und individualisierte Didaktik einbeziehen, um dem kontinuierlichen Wandel gerecht zu werden. Der zunehmenden Automatisierung stehen Eigenverantwortung und Selbstorganisation der Beschäftigten gegenüber. Dies verstärkt die Notwendigkeit der Beteiligung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Einführungsprozess neuer Technologien.