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Industrie 4.0 und die Arbeitsdispositionen der Beschäftigten

Zum Stellenwert der Arbeitenden im Prozess der Digitalisierung der Produktion

Herausgeber: 
Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung
Veröffentlichungsdatum: 
26.11.2018

Das FGW-Projekt ‚Industrie 4.0 und die Arbeitsdispositionen der Beschäftigten‘ nimmt in der explorativ angelegten empirischen Untersuchung die aktive Rolle der Beschäftigten bei der Einführung von Industrie-4.0-Technologien in den Blick. Leitende Fragestellung ist, wie die Beschäftigten mit der neuen Technik und veränderten Arbeitsprozessen umgehen: Welche Wahrnehmungen und Deutungen sind tragend und welche allgemeinen Orientierungen (‚Arbeitsdispositionen‘) liegen dem zugrunde?

Dazu wurden in Kontexten der Einführung von Industrie-4.0-Lösungen in 11 Fallunternehmen aus drei Branchen insgesamt 49 Beschäftigte in industriellen Produktionsbereichen, je 13 Verterinnen und Vertreten von Betriebsrat und Management sowie ergänzend 20 externe Expertinnen und Experten befragt. Auf dieser Grundlage werden als zentraler Ertrag der Untersuchung die zentralen typischen Beschäftigtendispositionen identifiziert. Darüber hinaus erlaubt der auf einzelnen Betriebsfällen basierende empirische Zugang in begrenztem Maße auch Diagnosen über die generelle Entwicklung von Industrie 4.0 in den erfassten Branchen.