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24.04.2019

Verbände fordern Schaffung einer nationalen Koordinierungsstelle E-Health Deutschland

Digitale Anwendungen nachhaltig in das deutsche Gesundheitssystem integrieren

Die acht Verbände der industriellen Gesundheitswirtschaft Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland), Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg), Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien (SPECTARIS),  Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH), Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) und Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), fordern in einem gemeinsamen Positionspapier die Schaffung einer nationalen Koordinierungsstelle E-Health Deutschland als zweite Säule neben der Reform der gematik.

In dem branchenübergreifenden Papier werden zwei parallele Maßnahmen miteinander verbunden: eine zügige Modernisierung der Strukturen der gematik einerseits und parallel die partizipative Übernahme von Verantwortung durch eine Koordinierungsstelle E-Health Deutschland andererseits. Eine modernisierte gematik verantwortet dabei den Betrieb und Zugang zur Infrastruktur, während die neu einzurichtende Koordinierungsstelle unter Einbezug von Stakeholdern die Grundlage für semantisch interoperable Profile zum Austausch von medizinischen Informationen schaffen soll. Ziel ist es, zügig und nachhaltig digitale Anwendungen in das deutsche Gesundheitssystem zu integrieren und deren Interoperabilität und internationale Anschlussfähigkeit sicherzustellen.

Das Diskussionspapier Strukturen modernisieren. Verantwortung klären. Digitalisierung gemeinsam gestalten kann beim bvtig heruntgerladen werden.