Sie sind hier

Share page with AddThis
05.03.2018

Start der operativen Phase des Telematikprojekt „eMeldewesen“

Elektronische Übermittlungsvorgänge zwischen meldepflichtigen Laboren und Gesundheitsbehörden

25 Akteure aus dem Gesundheitswesen trafen sich am 21. Februar im Anwenderzentrum eGesundheit der ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH in Bochum, um die operative Phase des Verbundprojekts „Flächenmäßige Ausbreitung und Echtdatenkommunikation für ein erweitertes elektronisches Infektionsschutzmeldungssystem“ zu beginnen.

Im Fokus des Projekts „eMeldewesen“ stehen Übermittlungsvorgänge zwischen meldepflichtigen Laboren und den zuständigen Gesundheitsbehörden. Ziel ist es, den Echtbetrieb eines elektronischen Meldeverfahrens flächendeckend zu etablieren, um heute übliche Kommunikationswege mittels Fax oder Brief durch sichere und schnelle elektronische Meldeprozesse zu ersetzen.

Dabei stehen folgende Aspekte im Vordergrund:

  • flächenmäßige Ausbreitung für die elektronische Meldung
  • Einfache Handhabung, weniger Aufwand bei den Meldepflichtigen und Gesundheitsämtern
  • Sichere und datenschutzgerechte Übermittlung durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • Schnelle Bereitstellung strukturierter, vollständiger und möglichst vollzähliger Informationen für die zuständigen Behörden, auf Basis einheitlicher Bezeichnungen/Kodierungen von Erregern
  • Direkter Datenimport in die IT-Systeme der Gesundheitsbehörden
  • Überführung in die Echtumgebung des KV-SafeNet/SNK und Beginn des Echtbetriebs

Für das auf zwei Jahre angesetzte Projekt kooperieren HL7 Deutschland Geschäftsstelle Köln, Hochschule Niederrhein – HSN, Gesundheitsamt des Rhein-Kreis Neuss sowie das Gesundheitsamt der Stadt Bochum als Projektpartner miteinander, unterstützt vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und vom Robert Koch-Institut (RKI).