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09.09.2019

Rheinland positioniert sich als weltweiter Top-Standort für Advanced Manufacturing

Startups im Bereich Advanced Manufacturing und Robotik wachsen derzeit am schnellsten

Das Rheinland hat sich zu einem der wachstumsstärksten und attraktivsten Gründungsstandorte für Advanced Manufacturing entwickelt. Ein Großteil der Startups fokussiert sich auf innovative Technologien für Geschäftskunden. Das geht aus den Ergebnissen des Global Startup Ecosystem Report 2019 (GSER) hervor. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Startups im Bereich Advanced Manufacturing und Robotik derzeit am schnellsten wachsen, und Unternehmen im Rheinland bestätigen diesen Trend.

Das Düsseldorfer Unternehmen Cumulocity, gegründet 2012, ist der weltweit führende, unabhängige Internet of Things (IoT) Software Plattform Provider. Fünf Jahre später wurde Cumulocity von der Software AG für von Marktbeobachtern geschätzten 50 Millionen Euro übernommen. Gründer und Geschäftsführer Bernd Groß:

„Wir waren unter den Ersten im Internet der Dinge und konnten diesen technologischen Vorsprung bis heute halten.“

Ähnlich erfolgreich hat sich das rheinische Startup Silexica entwickelt. Das Unternehmen beschleunigt die Prozesse beim Erstellen komplexer Software für anspruchsvolle Anwendungsfälle. Gegründet 2014 an der RWTH Aachen hat das Unternehmen heute seinen Sitz in Köln.

Zu den Gründen für die Top-Platzierung des Rheinlands zählen insbesondere die herausragende Hochschul- und Forschungslandschaft, die Nähe zu Konzernen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie den sogenannten Hidden Champions. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Digitalminister von Nordrhein-Westfalen, sagt:

„Als führende Wissenschafts- und Industrieregion in Deutschland mit hohem Markt- und Innovationspotenzial ist Nordrhein-Westfalen ein idealer Gründungsstandort, der in internationalen Rankings mittlerweile zu den besten Standorten in Europa gezählt wird. Die Ergebnisse der aktuellen Studien bestätigen, dass unsere Region besonders attraktiv für technologiebasierte Startups ist. Dafür setzt die Landesregierung auf Investitionen in die Gründungskultur an Hochschulen, deutlich mehr Wagniskapital und eine schnelle digitale Infrastruktur.“

In der Studie Startup Genome wurde die Gründerregion Rheinland mit Startup-Hotspots wie Paris oder Tel Aviv verglichen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Startup Genome hat dafür tausende Daten von Gründern, Unternehmen und mehr als 300 Partnern weltweit ausgewertet. Ziel der Studie ist es, die globalen Startup-Ökosysteme zu erfassen und zu analysieren. Auch das Wachstum und die Entwicklung bestimmter Sektoren in der Startup-Branche wurde untersucht. Das Rheinland war erstmalig in der Studie vertreten.