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05.06.2019

Regionales Konjunkturbarometer: Aussichten für die Digitalwirtschaft im Bergischen Land weiterhin gut

Verschärfung beim Fachkräftemangel als gößte Herausforderung

Das Wuppertaler Institut für Unternehmensforschung und Organisationspsychologie (W.I.F.O.P.) der Bergischen Universität hat in Zusammenarbeit mit der Digitalisierungsplattform bergisch.io zu ihrem regionalen Konjunkturbarometer nun zum zweiten mal die "Sonderauswertung Digitalwirtschaft" veröffentlicht.

Insgesamt ist die Lage für die Digitalwirtschaft im Städtedreieck weiterhin gut. Allerdings zeigt die Befragung auch, dass die Digitalunternehmen nicht immun gegen allgemeine konjunkturelle Einflüsse sind. Deshalb haben sich die Geschäftserwartungen im Hinblick zum letzten Quartal etwas verschlechtert. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen ist die Stimmung in der Digitalwirtschaft aber noch deutlich besser. 41 Prozent der befragten Digitalwirtschaftsunternehmen gehen in den kommenden 6 Monaten von einer positiven Entwicklung aus.

Beim Bedarf an Fachkräften hat die Digitalwirtschaft branchenübergreifend allerdings die meisten Probleme. Die Fachkräftesituation hat sich gegenüber dem vorherigen Quartal noch verschärft und ist damit unverändert die dringendste Herausforderung für die geschäftliche Entwicklung der Digitalwirtschaft und damit indirekt auch für die Unternehmen. Da auf regionaler wie auch auf nationaler Ebene laut aktueller Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit weiterhin ein deutlicher Mangel an Fachkräften in der Digitalwirtschaft besteht, wird diese Problematik die Unternehmen auch noch länger verfolgen.

Die Autoren des Berichts verstehen diese Ergebnisse dadurch auch als Handlungsanforderung an die regionalen Akteure in schulischer und akademischer Bildung sowie an Verwaltungen der Städte und die IHK. Der gesamte Report zur Sonderauswertung Digitalwirtschaft kann hier heruntergeladen werden.