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07.10.2019

NRW, Bund und EU fördern das Projekt InnovationSPIN in Lemgo

Digitalisierung in der beruflichen und akademischen Ausbildung weiterentwickeln

In der Ideen-Werkstatt InnovationSPIN arbeiten Auszubildende, Forschende, Handwerkerinnen und Handwerker sowie Bürgerinnen und Brüger zusammen, um die berufliche und akademische Ausbildung in der Region Ostwestfalen-Lippe weiterzuentwickeln. Das Wirtschafts- und Arbeitsministerium, der Bund und die EU fördern den Bau des neuen Think-Tanks am Innovation Campus Lemgo mit mehr als 27 Millionen Euro. Durchgeführt wird das Projekt von der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, dem Kreis Lippe und der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe.

Das Vorhaben besteht aus drei Teilprojekten:

  • Im Projekt „Bildung für Morgen“ des Kreises Lippe werden digitale Medienanwendungen für die berufliche Bildung, wie etwa Erklär- oder 360-Grad-Videos, entwickelt und eingesetzt. Außerdem entsteht ein Bereich zur Aus- und Weiterbildung von Pflegekräften, in dem modernste Technik wie smarte Krankenbetten zum Einsatz kommt.
  • In der „Digitalen Werkstatt Handwerk“ der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe werden Aus- und Fortbildungen angeboten, die Handwerksbetrieben dabei helfen, ihr Geschäftsmodell zu digitalisieren. Beispiele für digitale Anwendungen im Handwerk sind der Einsatz von Drohnen, um Dachschäden zu begutachten oder die Nutzung der Virtual-Reality-Technologie, um Produkte dem Kunden zu veranschaulichen.
  • Das dritte Teilprojekt ist „Raum zum Machen“ der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Hier arbeiten Forscher aus den Disziplinen „Applied Health Science“, „Energie und Mobilität“ und „Wissenschaftsdialog“ zusammen, um Fragen an der Schnittstelle von Medizintechnologie und Digitalisierung zu erforschen und zukunftsweisende Mobilitätslösungen, etwa im Bereich autonomes Fahren, zu entwickeln.

    Die Förderung erfolgt auf der Grundlage des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (OP EFRE) 2014-20 sowie aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Land fördert das Vorhaben mit 8,9 Millionen Euro. 14,3 Millionen Euro kommen von der Europäischen Union und 4,2 Millionen Euro vom Bund.