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14.01.2019

Nordrhein-Westfalen schafft neue Möglichkeiten der Games-Förderung

Landesregierung und Film- und Medienstiftung NRW legen neue Leitlinien zur Förderung der Produktion von Computer- und Videospielen fest

Erstmals erhalten Unternehmen aus der Games-Branche die Möglichkeit, eine finanzielle Förderung für die Produktion von Computer- und Videospielen in Nordrhein-Westfalen zu beantragen. Mit einer neuen Leitlinie zur Förderung von digitalen Spielen und interaktiven Inhalten reformiert die Landesregierung gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW die Games-Förderung in Nordrhein-Westfalen.

Jedes Produktionsunternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen ist berechtigt, bis zu 50 Prozent der Produktionskosten eines Projektes als Förderung zu beantragen. Die Höchstfördersumme liegt bei 500.000 Euro und wird als bedingt rückzahlbares Darlehen gewährt. Auch interaktive Vorhaben aus den Bereichen VR/AR (Virtual Reality / Augmented Reality), Web und Mobile können auf Grundlage der neuen Leitlinie gefördert werden.

Der für Medien zuständige Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski blickt optimistisch in die Zukunft:

„Die neue Gamesförderung macht Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen international wettbewerbsfähig. In Verbindung mit der Verdopplung der Fördermittel auf drei Millionen Euro ist das neue Programm zur Förderung der Produktion von Computer- und Videospielen in seiner finanziellen Ausstattung und Effizienz herausragend in Deutschland.“
 

Die neue Leitlinie tritt ab sofort in Kraft. Einreichungen sind nach einem Beratungsgespräch bei der Film- und Medienstiftung NRW möglich. Der erste Einreichtermin ist der 15. März 2019.