Sie sind hier

Share page with AddThis
17.05.2019

"New Work": Studie analysiert Erfolgsfaktoren

Best Practices und Voraussetzungen im Überblick

Die attraktive und zukünftige Gestaltung von Arbeit in deutschen Unternehmen wird in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Für Unternehmen ist es mit großem Aufwand verbunden, Fachkräften für digitale Transformation einen attraktiven Arbeitsplatz anzubieten. Zusätzlich wächst der Druck auf Unternehmen, schnell Innovationen zu entwickeln und in unsicheren Märkten zu agieren. Auch dies erfordert neue Arbeitsformen, die auf ein größeres Maß an Selbstorganisation, agile Teamkonzepte und neue Führungskonzepte setzen. Diese Ansätze werden unter dem Oberbegriff "New Work" zusammengefasst.

Das gleichnamige vom Bundeministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Projekt analysiert die Erfolgsfaktoren für neue Formen der Arbeit und hat dafür in ganz Deutschland interessante Beispiele beschrieben. Wie und über welche Maßnahmen Mitarbeitende in die Managementprozesse einbezogen werden können, hat das Fraunhofer IAO in einer begleitenden Studie untersucht.

Ziel des Projekts ist es, Erfolgsfaktoren für neue Formen der Arbeit in einer Arbeitswelt 4.0 zu identifizieren. Auf Basis erfolgreicher Praxisbeispiele und einer so genannten "New-Work-Landkarte" werden bereits erschlossene Wege der Umsetzung mit ihren unternehmensseitigen Voraussetzungen, gelungenen Schrittfolgen und den bewältigten Hürden dargestellt. Die Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO legte den Fokus auf die folgenden Fragen: Mit welchem Prozess, unter welcher Einbeziehung der Mitarbeitenden und Führungskräfte und mit welchem Veränderungsmanagement ist dies erfolgreich umsetzbar?

In dem wissenschaftlichen Abschlussbericht wurden neben Best Practices auch Voraussetzungen und denkbare Ausgestaltungen künftiger Modelle nach dem Grundgedanken von "New Work" erarbeitet und dokumentiert. 16 Fallbeispiele ergänzen die Publikation auf anschauliche Art und Weise, die mit einem Vorwort von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, eingeleitet wird. Eine kompakte Darstellung der wesentlichen Trends und Spannungsfelder in der Entwicklung unserer Arbeitsgesellschaft runden die Publikation ab.