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07.05.2019

Landwirtschaftsministerium fördert Breitbandausbau in Ahaus mit 13,8 Millionen Euro

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: Leistungsfähige Breitbandversorgung im ländlichen Raum ist unverzichtbar

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hat am Montag (6. Mai 2019) in Ahaus eine neue Breitbandleitung in Betrieb genommen. Insgesamt unterstützt das Land den Ausbau der Gigabit-fähigen Netze in Ahaus mit 13,8 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Programm „Ländlicher Raum 2014-2020“, mit dem das Landwirtschaftsministerium eine speziell auf den ländlichen Raum ausgerichtete Breitbandförderung anbietet. Anträge auf Förderung können bei den Bezirksregierungen gestellt werden. Der nächste Stichtag ist der 3. Juni 2019.

Ursula Heinen-Esser erklärt:

„Eine leistungsfähige Breitbandversorgung im ländlichen Raum ist unverzichtbar. Wir müssen dabei den Ausbau der Glasfasernetze forcieren, um den erwarteten Bedarf der Bevölkerung und der Unternehmen an hohen Bandbreiten langfristig zu decken. Mit dem Breitbandausbau werden die Wohngebiete der Stadt noch attraktiver. Auch für viele Unternehmen ist der Glasfaseranschluss ein wichtiges Kriterium für Standortentscheidungen“.

Der Ausbau des Breitbandnetzes in Ahaus startete im Juli 2018 und erfolgt in zehn Bauabschnitten. Nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen können über 870 Haushalte in Ahaus an das schnelle Datennetz angeschlossen werden. Die Stadtwerke Ahaus setzen die hochwertige FTTB-Technologie (fibre to the building) ein, mit der die Gebäude direkt ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

Finanziert wird die Breitbandförderung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Landesmitteln der Digitalen
Dividende II. Mit dem Förderangebot unterstützt das Land die ländlichen Kommunen dort, wo kein marktgetriebener Ausbau der Breitbandnetze stattfindet, beim Ausbau zukunftsfähiger Breitbandnetze mit bis zu vier Millionen Euro je Projekt. Der Regelfördersatz beträgt 90 Prozent.