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17.01.2019

Land NRW fördert zwei Bochumer Hochschulausgründung

Je 240.000 Euro für Ausgründungen der Hochschule Bochum in den Bereichen industrielles Internet der Dinge und innovativer Datenanalyse

Zwei Gründerteams der Hochschule Bochum erhalten im Rahmen der „START-UP-Hochschulausgründung“ des Landes NRW Fördergelder in Höhe von jeweils 240.000 Euro:

„DUST“ bietet einen Universalübersetzer, der die Kommunikation zwischen Maschinen und Systemen im Bereich des Industrial Internet of Things (IIoT) ermöglicht. Dahinter verbirgt sich eine neue Basistechnologie im Bereich des Industrial Internet of Things (IIoT) mit hohem Anwendungspotential: Modulare Hardware, die mit vorhandenen Schnittstellen verknüpft werden kann, wird mit intelligenter Software kombiniert, die die übertragenen Daten übersetzt. Konfiguriert wird dieser Universalübersetzer für die Industrie 4.0 über eine einfache Weboberfläche.

Team-Sprecher und Gründer Sebastian Weigel:

„Die Förderung ermöglicht uns unser Projekt innerhalb der geförderten 1,5 Jahre in Vollzeit zur Marktreife zu entwickeln.“

Das ebenfalls geförderte Bochumer Start-up „Bee Statistics“ will Politik mittels innovativer Datenanalyse fit für das 21. Jahrhundert machen. Dazu wertet es etwa Ergebnisse von Bundes- und Landtagswahlen seiner Region, bereitet diese leicht verständlich auf. Zudem soll die politische Partizipation von Bürgern und Bürgerinnen in Social Media mit in die Analyse einbezogen und derart aufbereitet werden, dass Kommunalpolitiker und -politikerinnen damit zielgerichtete Kampagnen planen können.

Frank Schneider von „Bee Statistics“:

„Ohne die Förderung wäre der Transfer bis zum Markteintritt nicht möglich gewesen. Für uns und den Standort NRW bedeutet die Förderung eine riesige Chance, etwas Großes in Bochum aufzubauen und unseren Beitrag zur Lösung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten“.