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20.11.2018

Köln testet Blockchain für Anwohnerparkausweise

Pilotprojekt erprobt mobile Anwendung im öffentlichen Raum

Das Dortmunder Unternehmen Materna Information & Communications SE hat nach eigenen Angaben für die Stadt Köln den Prototyp einer mobilen Anwendung entwickelt, bei der die Vorgänge rund um die Zuteilung von Anwohnerparkausweisen mit der Blockchain-Technologie abgebildet werden.

Mit Hilfe der neuen Lösung können laut Pressemitteilung von Materna städtische Verkehrsüberwachungskräfte künftig anhand des Kfz-Kennzeichens feststellen, ob ein Pkw für diesen Zeitpunkt und diesen Ort eine gültige Parkerlaubnis besitzt. Bürgerinnen und Bürger wiederum können dieselbe Abfrage starten, um sich ihrer Parkerlaubnis zu versichern. Einzige Vorraussetzung sei ein Web-Browser, um die Lösung unterwegs aufzurufen und den Status abzufragen. In der Blockchain sein alle durchgeführten Transaktionen dokumentiert, wobei das Kennzeichen als notwendiges personenbezogenes Datum nur verschlüsselt und nicht wiederherstellbar abgelegt sei. Perspektivisch soll es so zukünftig nicht mehr nötig sein, den Parkausweis in die Windschutzscheibe zu legen. Auch das Verschicken von Papierausweisen würde damit künftig entfallen.

Materna Information & Communications SE wird das Projekt im Rahmen der Kongressmesse Smart Country Convention vom 20. bis 22. November 2018 in Berlin präsentieren und über weitere Themen für die Digitalisierung auf allen Verwaltungsebenen – eAkte, Formular-Management, Chatbots, Virtual Reality, Bildung 4.0 sowie Smart City Solutions – informieren.