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02.10.2018

Fraunhofer IOSB verbessert Datenaustausch zwischen Smart Factories

Zusammenführung von zwei Konzepten ermöglicht neues Projekt

In ihrem Data-Space-Projekt SYNERGY machen Forscher des Fraunhofer IOSB die Kommunikation zwischen intelligenten Fabriken (Smart Factories) einfacher und sicherer. Hierfür schlagen sie die Brücke zwischen verschiedenen Referenzarchitekturen des Industrial Internet of Things (IIoT): Sie integrieren Komponenten des Industrial Data Space der International Data Spaces Association (IDSA) in das vom Industrial Internet Consortium (IIC) als sogenanntes Testbed anerkannte Smart Factory Web. Damit wird die kürzlich beschlossene Zusammenarbeit zwischen IDSA und IIC konkret.

Dr. Thomas Usländer, Abteilungsleiter und Sprecher des Geschäftsfelds Automatisierung am Fraunhofer IOSB erklärt:

»SYNERGY steht dafür, zwei Konzepte von IIoT-Plattformen zusammenzuführen, die bisher eher nebeneinander her entwickelt wurden: eben das Smart Factory Web und den Industrial Data Space. Wir freuen uns, dass wir es sind, die den von beiden Organisationen bekundeten Willen zur Kooperation in einem ersten Projekt in die Tat umsetzen. Am Fraunhofer IOSB kennen wir beide Konzepte bestens. Wir sind überzeugt, dass sie sich sinnvoll ergänzen und in ihrer Synergie einen maßgeblichen Beitrag zur Etablierung von vertrauenswürdigen, interoperablen IIoT-Plattformen leisten können.«

Die Projektleiterin Dr. Ljiljana Stojanovic ergänzt:

»In dem Projekt SYNERGY geht es darum, den Datenaustausch zwischen den Fabriken und dem Marktplatz sicherer und vertrauenswürdiger zu gestalten. Außerdem wollen wir erreichen, dass beteiligte Fabriken untereinander direkt kommunizieren können statt nur mit dem zentralen Cloud-Server«

Möglich werde dies durch sogenannte Konnektoren und einen Broker – Komponenten des Industrial Data Space, an dessen Entwicklung das Fraunhofer IOSB ebenfalls beteiligt ist.