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13.07.2018

Forschungsprojekt Emscher-Lippe4 erfolgreich gestartet

Digitalisierung erleben im Lern- und Demonstrationslabor für Innovation, Integration, Transfer und Bildung

Das aktuelle Forschungsprojekt “Emscher-Lippe4: Digitalisierung erleben im Lern- und Demonstrationslabor für Innovation, Integration, Transfer und Bildung” der Hochschule Ruhr West (HRW) hat maßgeblich zum Ziel, neue Strategien zur Anwendung und Einführung von Digitalisierung sowohl in der Arbeitswelt, als auch in der Gesellschaft zu entwickeln. Mit dem mit 3,4 Millionen Euro geförderten Projekt möchte die HRW ihr Profil als starke Partnerin für Unternehmen in der Region schärfen und engagiert sich dabei auch im Rahmen ihrer „dritten Mission“ explizit für gesellschaftliche Teilhabe.

Mit dem Forschungsprojekt Emscher-Lippe4 streben insgesamt acht Projektpartner nach Lösungsansätzen, die die Region hinsichtlich ihrer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit, der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie der Weiterentwicklung als attraktiven Lebensraum stärkt. Denn die fortschreitende Digitalisierung führt auch zu neuen Geschäftsmodellen, sowie Branchen und Fertigungsmethoden. Die Produktionsstätte der Zukunft soll zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung führen. Die Projektpartner arbeiten im Forschungsprojekt Emscher-Lippe4 nun daran, dass Digitalkompetenzen vermittelt, Unternehmen für digitale Innovationen aufgeschlossen, digitale Fabrikationsmethoden erprobt und soziale Innovationsprozesse angeschoben werden. Das bereits seit Jahren erfolgreich etablierte FabLab der HRW spielt dabei eine zentrale Rolle. Hier sollen insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen neue Formen der Innovation, des Zusammenarbeitens und des Miteinanders erlebbar gemacht werden. So soll das Projekt Emscher-Lippe4 schon bald als Katalysator für die digitale Transformation der Region wirken.

Um die Ideen aus dem gemeinsamen Antrag umzusetzen, erhalten die Projektpartner aus dem Programm „Umbau 21 – Smart Region“ der Bezirksregierung Münster Fördermittel insgesamt rd. 3,4 Millionen Euro. Über eine Laufzeit von drei Jahren koordiniert die HRW die Forschungsarbeiten von insgesamt sieben weiteren Projektpartnern: Stadt Bottrop, Werkstätten Bottrop-Gladbeck-Dorsten, Hochschule für Gesundheit (Bochum), matrix GmbH & Co. KG (Düsseldorf), Sozialforschungsstelle Dortmund, Bergische Universität Wuppertal (CPS.HUB) sowie die e.b.a. gGmbH.

Die Projektpartner streben zudem den Aufbau eines nationalen und internationalen Netzwerks zum Thema an. Interessenten melden sich gerne bei der Hochschule Ruhr West.

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