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21.02.2019

Experimentierräume zum digitalen Wandel in der Verwaltung gestartet

Konkrete Lösungsansätze für die digitale Transformation des öffentlichen Sektors in Essen und Soest

Auch bei öffentlichen Verwaltungen macht der digitale Wandel nicht Halt. Mit dem Projekt „Experimentierräume in der agilen Verwaltung (AgilKom)“ hat sich sich das Institut für Public Management (ifpm) der FOM Hochschule zum Ziel gesetzt, Veränderungsprozesse von Verwaltungen, die sich im Rahmen des digitalen Wandels der Arbeitswelt vollziehen, mit sozialen Innovationen zu verbinden.

Dazu hat sich das ifpm unter der Leitung von Prof. Dr. Gottfried Richenhagen mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft und Praxis zusammengeschlossen und 17 „INQA-Experimentierräume“ eingerichtet. So werden im Rahmen des Projektes bei zwei kommunalen Partnern bzw. Partnerinnen, der Stadt Essen und dem Kreis Soest, konkrete Lösungsansätze für die digitale Transformation des öffentlichen Sektors entwickelt und erprobt. In den Experimentierräumen werden beispielsweise Methoden eingesetzt, die in anderen Kontexten bereits empirisch erforscht und erfolgreich angewendet werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Design-Thinking, Konstruktive Kontroverse, Szenariomethoden und Zukunftswerkstätten.

Professor Richenhagen erklärt dazu:

„Die Arbeitsform der Digitalisierung ist die Agilität, daher ist unser finales Ziel, die Kommunen agil zu machen. Der erste Schritt auf dem Weg dorthin ist, mit agilen Methoden in Kommunen zu arbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um das Kreieren neuer Dienstleistungen und Produkte oder auch um neue Führungsweisen.“

Das Projekt wird im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), Bundesprogramm "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.