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12.12.2017

Digitalisierung im Krankenhaus

Von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zur digitalen Arbeitswelt in Krankenhäusern

Das Institut Arbeit und Technik (IAT) hat im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine Studie zum Einsatz digitaler Technologien in Krankenhäusern durchgeführt. Dabei ging es insbesondere um Sicht der Beschäftigten darauf. Digitalisierung hat auf breiter Front in den deutschen Krankenhäusern Einzug erhalten. Der Studie zufolge sorgen sich Pfleger und Ärzte deswegen weniger um die Sicherheit ihrer Jobs, aber nehmen durchaus Veränderungen im Aufgabenspektrum und der Arbeitsbelastung wahr: Die Digitalisierung hat die Arbeit einerseits erleichtert, andererseits aber auch zu mehr Kontrolle und einem breiteren Aufgabenspektrum geführt. Wie sich die Digitalentwicklung auf die Personalausstattung auswirkt, hängt laut der Studie auch davon ab, ob die Kliniken in privater, öffentlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft geführt werden. Bei Auswahl und Bewertung der neuen Techniken fühlt sich demnach nur eine Minderheit der Beschäftigten einbezogen. Weniger als 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer gaben an, frühzeitig und umfassend über digitale Neuerungen informiert worden zu sein.