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18.03.2019

Digitale Kompetenzen in allen Berufsgruppen wichtig

Studie des TÜV-Verbands über die digitale Arbeitswelt

Betriebliche Weiterbildungen zur Erlangung digitaler Kompetenzen sind aus Sicht vieler Unternehmen vor allem für höher qualifizierte Arbeitnehmer und Führungskräfte wichtig. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des TÜV-Verbands und des Digitalverbands Bitkom unter 504 Unternehmen ab 10 Mitarbeitern. Nahezu alle befragten Geschäftsführer und Personalverantwortliche (94 Prozent) geben an, dass entsprechende Fortbildungen für höher Qualifizierte „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ sind. 88 Prozent sagen, dass dies auch bei Führungskräften der Fall ist.

Laut der Studie „Weiterbildung für die digitale Arbeitswelt“ von TÜV-Verband und Bitkom zählen zu den Digitalkompetenzen die individuellen Fähigkeiten der Beschäftigten im Umgang mit digitalen Geräten wie Computern, Smartphones oder Tablets sowie Fertigkeiten bei der Nutzung digitaler Anwendungen wie Software oder Apps, aber auch Grundkenntnisse im Programmieren.

Nach den Ergebnissen der Umfrage machen vor allem große Unternehmen Unterschiede bei der Weiterbildung digitaler Kompetenzen. So halten sogar 98 Prozent der Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und mehr als 50 Millionen Euro Umsatz Fortbildungen für höher Qualifizierte für wichtig, aber nur 63 Prozent für gering Qualifizierte. Laut der Umfrage wollen Unternehmen mit Fortbildungen unter anderem die Motivation und Zufriedenheit ihrer Beschäftigten fördern (93 Prozent), die Qualifikation ihrer Mitarbeiter den aktuellen Erfordernissen anpassen (86 Prozent) sowie ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden (76 Prozent).