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13.04.2018

Deutscher Computerspielpreis: Drei Auszeichnungen gehen nach NRW

Spieleentwickler aus Essen und Düsseldorf erhalten Preise / NRW-Letsplayer mit Sonderpreis der Jury ausgezeichnet

Am 10. April wurde in München zum zehnten Mal der Deutsche Computerspielpreis verliehen. In 14 Kategorien würdigte die Jury die besten Spiele des Jahres und vergab dabei insgesamt 560.000 Euro an Preisgeld. Dabei gingen drei Preise nach NRW.

Die NRW-Gewinner im Überblick

Das Spiel „Elex“ der Essener Entwickler Piranha Bytes wurde als erstes komplett in Deutschland produziertes Spiel mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Elex macht ein postapokalyptisches Science-Fiction-Universum als Open-World-Rollenspiel erlebbar und spielt mit Gegensätzen aus unterschiedlichen Universen.

Eine weitere Auszeichnung ging an „The Long Journey Home“ von Daedalic Studio West aus Düsseldorf (Daedalic Entertainment): Beste Inszenierung. Das Spiel überzeugt laut Jury durch Kreativität, Innovation und hohe handwerkliche Fertigkeit. Die gekonnte Inszenierung erschafft eine lebendige und vielfältige Spielerfahrung.

Zudem wurden NRW-Let’s Player für den Spenden-Livestream „Friendly Fire 3“ mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.Darüber hinaus darf sich Ubisoft mit dem deutschen Hauptsitz in Düsseldorf über die Auszeichnung für „Assasin’s Creed Origins“ als Bestes Internationales Spiel freuen.

Weitere Nominierte aus NRW waren „The Inner World – Der letzte Windmönch“ (Publisher: Headup Games, Düren), „Der Löwe – ein Lese- und Schreibabenteuer“ (The Good Evil, Köln/Julius Beltz), „Fiete Hide & Seek“ (Ahoiii Entertainment, Köln) und „Kyklos Code“ Jonas Delleske, Josefine Maier und Leonie Wolf vom Cologne Game Lab der TH Köln.

Bestes Deutsches Spiel ist „Witch it“ von Barrel Roll Games aus Hamburg, das mit drei Preisen der Abräumer des Abends war. Gastgeber war das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.