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19.09.2017

Bundesinstitut für Berufsbildung legt Jahresbericht 2016 vor: Digitalisierung als Herausforderung

Duale Berufsausbildung: Qualifikationsveränderungen durch die Digitalisierung aufzeigen und in Berufsbilder integrieren

Duale Berufsausbildung zukunftsfest zu gestalten, ist unter den aktuellen Vorzeichen von Digitalisierung eine große Herausforderung. „Ziel des BIBB ist es, die Wertschätzung für die berufliche Bildung in Deutschland zu stärken und dafür auch die Chancen der Digitalisierung zu nutzen,“ betont der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser, „es gilt, die gute Position dualer Ausbildung zu verdeutlichen, nötige Qualifikationsveränderungen durch die Digitalisierung aufzuzeigen und in Berufsbilder zu integrieren“. 

Der BIBB-Jahresbericht 2016 informiert über ausgewählte Daten, Analysen und Programme, die hierfür wesentliche Grundlagen liefern: Für ein modernes und leistungsfähiges Ausbildungssystem und zur Weiterentwicklung der Qualität in der beruflichen Bildung ist die Initiative „Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen“ mit mehreren Projekten gestartet, die vom BIBB und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam verantwortet wird. Dabei legt beispielsweise eine Untersuchung zur Zukunft der IT-Berufe nahe, hier eine inhaltliche und strukturelle Revision vorzunehmen. Weitere Untersuchungen zeigen, dass neben dem Lesen, Rechnen und Schreiben die Medienkompetenz zur vierten Schlüsselkompetenz wird. Daher gilt es insbesondere, diese Kompetenz des Lehrpersonals an Schulen und Berufsschulen sowie des Ausbildungspersonals in Betrieben weiterzuentwickeln.