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14.08.2019

Bitkom-Ranking: Über 160.000 IT-Fachkräfte arbeiten in NRW

Rangliste zu IT-Fachkräften in den 16 Bundesländern vorgestellt

Der Digitalverband Bitkom hat eine Rangliste mit der Anzahl der IT-Fachkräfte und deren Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den 16 Bundesländern veröffentlicht: Nordrhein-Westfalen ist nach Bayern das Bundesland mit den meisten IT-Fachkräften. Mit einem Anteil von 2,4 Prozent der Gesamtbeschäftigten liegt NRW in dieser Wertung im Bundesdurchschnitt und belegt mit Rang sieben einen Platz im Mittelfeld.

Ergebnisse im Überblick

Bundesweit gibt es 802.318 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Informatik- und anderen ITK-Berufen, das sind knapp 46.864 mehr als im Vorjahr (+6,2 Prozent). 388.014 sind in IT- und Telekommunikationsunternehmen beschäftigt, die übrigen arbeiten in anderen Branchen. Absolut gesehen gibt es die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in ITK-Berufen in Bayern (165.713), wo etwa jeder fünfte deutsche IT-Experte arbeitet. Ähnlich hoch ist die Zahl in Nordrhein-Westfalen (162.219), gefolgt von Baden-Württemberg (142.290). In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen nur knapp 5.118 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in ITK-Berufen.

Hamburg ist das Bundesland mit der größten Dichte an IT-Spezialisten. Im hanseatischen Stadtstaat arbeiten 4,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen ITK-Berufen. Das ist ein Anstieg von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und bedeutet im Bundesländer-Ranking unverändert den Spitzenplatz. Dahinter gab es einen Positionswechsel: Berlin (3,2 Prozent, +0,2 Punkte) zog an Hessen (3,1 Prozent, +0,1) vorbei und belegt jetzt Platz zwei. Es folgen Baden-Württemberg und Bayern (jeweils 3,0 Prozent, +0,1). Auch Bremen (2,6 Prozent, +0,1) und Nordrhein-Westfalen (2,4 Prozent, +0,1) erreichen den Bundesdurchschnitt (2,4 Prozent, +0,1). Auf dem letzten Platz liegt Mecklenburg-Vorpommern (0,9 Prozent, ±0), davor rangieren Brandenburg und Sachsen-Anhalt (jeweils 1,0 Prozent, ±0).