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02.10.2019

BIBB-Jahresbericht: Digitalisierung ist Treiber in der beruflichen Bildung

Jahresbericht 2018 zeigt Entwicklung der beruflichen Bildung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat seinen Jahresbericht 2018 vorgelegt. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB, betont in seinem Vorwort, dass die Digitalisierung zum Treiber in der beruflichen Bildung geworden ist:

„Wir stellen fest, dass die Digitalisierung auf allen Ebenen der beruflichen Bildung angekommen ist: Sie hat Auswirkungen auf nahezu alle Aus- und Fortbildungsberufe, sie verändert Aufgaben und verlangt neue Qualifikationen und Kompetenzen. Ihr Einfluss auf Lehr- und Lernmaterialien ist nicht zu übersehen, und sie geht auch an den Lernorten der beruflichen Bildung – den Betrieben, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungszentren – nicht spurlos vorbei.“

Wie sich die berufliche Bildung im vergangenen Jahr angesichts dieser konkreten Auswirkungen weiterentwickelt hat und welchen Beitrag das BIBB hierzu leistete, zeigt der Jahresbericht exemplarisch auf.

Besorgt äußert sich der BIBB-Präsident darüber, dass sich trotz aller insgesamt positiven Entwicklungen des Jahres 2018 der Attraktivitätsverlust der beruflichen Bildung gegenüber akademischen Alternativen weiter fortgesetzt hat. Es bleibe daher – neben der Bewältigung der Herausforderungen durch die Digitalisierung – die zentrale Aufgabe aller Akteure, das Image der beruflichen Bildung zu verbessern und ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung für den Standort Deutschland deutlicher herauszustellen.

Der Jahresbericht 2018 kann im Internetangebot des BIBB kostenlos heruntergeladen werden unter www.bibb.de/jahresbericht.