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12.11.2019

5G Industry Campus Europe: Bund fördert Forschungsprojekt in Aachen

6,2 Millionen Euro für die Verankerung von 5G in der produzierenden Industrie

5G bildet durch seine verschiedenen technischen Leistungsmerkmale die Grundlage für neuartige Anwendungen und Geschäftsmodelle. Ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT Aachen hat im Rahmen des 5G-Innovationsprogramms eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) erhalten.

Mit dem dreistufigen 5G-Innovationsprogramm unterstützt das die wichtigsten Akteure für den 5G-Ausbau mit individuellen und angepassten Förderkonzepten. In Stufe 1 werden sechs Forschungsvorhaben von Universitäten und Forschungseinrichtungen gefördert. In Stufe 2, dem 5G-Wettbewerb, erhalten Kommunen eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 100.000 Euro für die Entwicklung von Konzepten für innovative 5G-Mobilfunkanwendungen. In Stufe 3 erhalten die innovativsten Projekte aus dem 5G-Wettbewerb zudem eine Umsetzungsförderung.

Das Ziel des Projekts "5G Industry Campus Europe" ist der Transfer und die Verankerung von 5G in der produzierenden Industrie. In den voll ausgestatteten Maschinenhallen der Forschungsinstitute kann 5G in einer realen Umgebung getestet und erforscht werden. Neben dem Aufbau der Forschungsinfrastruktur sollen im Rahmen des geförderten Vorhabens verschiedene praxisrelevante Fragestellungen aus dem kompletten Spektrum der Produktionstechnik in Etablierungsprojekten untersucht werden. Angefangen von 5G-Sensorik zum Monitoring von Fertigungsprozessen über mobile Robotik und Logistik bis hin zu standortübergreifenden Produktionsketten. Für eine hohe Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Industrie wird das 5G-Netz im Frequenzbereich 3,7 bis 3,8 GHz auf dem Campus Melaten aufgebaut und zusätzlich über ein 4G-Netz verfügen.

Die Förderung für das Projekt beträgt 6.237.862,88 Euro.