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18.01.2019

150 Millionen Euro für die Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“

Experten-Jury wählt sechs Universitäten aus

Die von Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eingesetzte Experten-Jury hat am 17. Januar 2019 ihre Förderempfehlungen für die mit insgesamt bis zu 150 Millionen Euro dotierte Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ bekanntgeben. Minister Pinkwart gratulierte den Universitäten bei einer Prämierungsfeier in Düsseldorf zu ihrem Erfolg. Die Startup-Center werden an der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund, der Universität zu Köln, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität Paderborn geschaffen. Minister Pinkwart sagte anlässlich der Bekanntgabe:

„Nordrhein-Westfalen ist eine führende Wissenschafts- und Innovationsregion in Europa. Die Forschungsexzellenz muss aber stärker als bisher zur Gründungsexzellenz werden und zu anderen Regionen aufschließen. Dazu haben wir mit den Exzellenz Start-up Centern eine in Deutschland in ihrem Umfang bislang einmalige Maßnahme gestartet. Die ausgewählten Universitäten können ihre Gründungsinitiativen nun deutlich ausweiten und zu Zentren der regionalen Start-up-Ökosysteme heranwachsen. Damit arbeitet die Landesregierung mit den Universitäten an einer erfolgreichen neuen Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen.“

Mit insgesamt bis zu 150 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die Universitäten fünf Jahre lang dabei, die Anzahl und Qualität vor allem innovativer und wachstumsstarker Ausgründungen aus den Universitäten deutlich zu steigern und den Start-ups optimal unter die Arme zu greifen. Dazu sollen auch bestehende Initiativen ausgebaut und die Gründungsstrategien der Universitäten weiterentwickelt werden.

Nach der Entscheidung überarbeiten die ausgewählten Universitäten nun im nächsten Schritt die Projektkonzepte entsprechend der Auflagen der Experten-Jury. Die Bewilligung der Projekte soll im Frühjahr erfolgen. Im dritten Jahr der Förderung werden die Exzellenz Start-up Center von der Experten-Jury begutachtet und ihre Erfolge überprüft, um dann im positiven Fall für zunächst zwei weitere Jahre gefördert zu werden.

Über die sechs im Wettbewerb erfolgreichen Universitäten hinaus hat die Jury empfohlen, auch innovative Einzelprojekte der weiteren Bewerber zu fördern.