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05.10.2018

NGA-Förderung: Breitbandausbau im ländlichen Raum

Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Next Generation Access im ländlichen Raum

Stichtag:
 Bis auf Weiteres

Die im Sommer 2016 in Kraft getretene NGA-Richtlinie dient der Förderung zukunftsfähiger Hochleistungs-Breitbandnetze – so genannter NGA (Next Generation Access) Netze. In den Wohn- und Mischgebieten des ländlichen Raums, in denen noch kein Netzbetreiber Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s anbietet, sollen die Kommunen in die Lage versetzt werden, die bestehenden Mängel in der Breitbandversorgung über die Kommunalgrenzen hinweg zu beheben. Einzelgemeinden können je Einzelvorhaben eine Maximalförderung von 2 Millionen Euro erhalten, Zusammenschlüsse von Gemeinden eine Maximalförderung von 4 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der sog. Digitalen Dividende II.

Für die Bewilligung von Fördermitteln werden die zu den vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegten Stichtagen vorliegenden bewilligungsreifen NGA-Förderanträge von den Bewilligungsstellen der Bezirksregierungen nach festgelegten Auswahlkriterien bewertet und ein landesweites Ranking erstellt. Die Bewilligung der Projekte erfolgt auf Basis des Rankings in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.