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28.01.2019

Innovationen für die Lebensmittelindustrie 4.0

Förderung von Innovationen für die digitale Transformation in der Lebensmittelwirtschaft

Stichtag:
 23.05.2019

   Die Lebensmittelwirtschaft mit ihren etwa 600.000 Beschäftigten und 6.000 Betrieben trägt maßgeblich zur internationalen Wettbewerbsstärke der deutschen Industrie bei. Um diese Stärke zu erhalten und den digitalen Strukturwandel zu fördern, unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) innovative Vorhaben, die Maschinen und Abläufe in der Lebensmittelindustrie intelligent vernetzen.

Gefördert werden insbesondere Projekte, die dazu beitragen, die Potenziale der Digitalisierung für folgende Bereiche zu erschließen: Produktion von Einzelstücken und Kleinstmengen, optimierte Entscheidungsfindung in Produktionsprozessen, Wertschöpfungspotenziale, z. B. durch nachgelagerte Dienstleistungen, Flexibilisierung für eine dynamische Gestaltung von Unternehmensprozessen sowie Steigerung der Ressourcenproduktivität und -effizienz.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, mit Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, soweit eine substantielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt ist. Bei Verbundprojekten ist von den Partnern ein Projektkoordinator zu benennen, der für das Vorhaben eine Projektskizze vorlegt und dem Projektträger in allen Fragen der Abwicklung als Ansprechpartner dienen.

Die eingegangenen Projektskizzen werden nach Ablauf der Vorlagefrist nach den Vorgaben des Programms vom Projektträger insbesondere nach folgenden Kriterien geprüft:

  • Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Skizzeneinreichers (inklusive der eingebundenen Partner), vorhandene Vorleistungen/Ressourcen,
  • wissenschaftliche Qualität und Erfolgsaussichten des Vorhabens, Innovationsgrad und Plausibilität des Ansatzes,
  • agrar-, ernährungs- und verbraucherpolitische Bedeutung, Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, Erhöhung der Innovationskraft,
  • Übernahme neuer Ergebnisse aus der Wissenschaft, Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft,
  • Plausibilität der Finanzplanung und effektiver Mitteleinsatz.

Projektskizzen können bis zum 23. Mai 2019, 24:00 Uhr, beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden.