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08.04.2019

Förderung von Projekten zum Thema „Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis“

Entwicklung und Anwendung von KI in Deutschland

Stichtag:
 03.06.2019

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Vorhaben, die die innovative Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Praxis zum Ziel haben. Mit der Förderung von Verbundprojekten soll der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Vorteil beider Parteien verstärkt werden. Die zu entwickelnden Anwendungen müssen den Mehrwert der KI-Verfahren gegenüber etablierten Verfahren zeigen, hierbei aber die Selbstbestimmung, die soziale und kulturelle Teilhabe sowie den Schutz der Privatsphäre von Bürgerinnen und Bürgern sicherstellen

Gegenstand der Förderung ist die prototypische, softwaregetriebene Umsetzung von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der KI in der Praxis. Die Lösungen sollen primär bezogen sein auf Produktions- und Distributionsprozesse oder innovative Dienstleistungen, nicht dagegen auf rein innerbetriebliche Optimierungsaspekte. Die zu entwickelnden Lösungen sollen einfach übertragbar und in verschiedenen Domänen anwendbar sein. Sie sollen zu einem der Folgenden Themen Bezüge aufweisen:

  • Computer Vision/Bildverstehen;
  • digitale Assistenten, Computerlinguistik und automatisierte kontextbezogene Informationsaufbereitung;
  • effiziente und robuste Algorithmen zum Problemlösen bzw. zur Entscheidungsfindung.

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung ausschließlich Verbundprojekte von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die eine herausragende Exzellenz im Bereich der KI sowie in der Anwendungsdomäne nachweisen und aktuelle Forschungsergebnisse in innovative Anwendungen überführen können. Antragsberechtigt sind Verbünde aus einem oder mehreren KMU und Partnern aus der Wissenschaft (Hochschulen bzw. außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) als prioritäre Nutzer der Vorhabenergebnisse.

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 3. Juni 2019 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung unter den Projektpartnern durch den vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förm­lichen Förderantrag vorzulegen.