Sie sind hier

Share page with AddThis
27.05.2019

Förderung von Anwendungen künstlicher Intelligenz zur Unterstützung des Verbraucheralltags

Programm zur Innovationsförderung im Verbraucherschutz in Recht und Wirtschaft

Stichtag:
 03.07.2019

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich zu einem Treiber der Digitalisierung und der Entwicklung (teil-)autonomer Systeme in allen Lebensbereichen entwickelt. KI hat das Potenzial, zu einer Schlüsseltechnologie zu werden, die im Verbraucheralltag eine zunehmende Bedeutung entfaltet.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert mit der Richtlinie über die Förderung von Vorhaben zur verbraucherbezogenen Forschung und Entwicklung zu „Anwendungen künstlicher Intelligenz zur Unterstützung des Verbraucheralltags (consumer enabling technologies)“ im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung im Verbraucherschutz in Recht und Wirtschaft verbraucherfreundliche, KI-basierte Anwendungsszenarien und prototypische Lösungen, welche Verbraucherinnen und Verbrauchern den Alltag erleichtern, ihre Selbstbestimmung erleichtern, zielgruppengerecht konzipiert sind, die Lebensqualität erhöhen und zum Verbraucherschutz beitragen. Dies können beispielsweise Orientierungshilfen im Alltag sein, Anwendungen zur vereinfachten Rechtsdurchsetzung, Technologien zur Stärkung der Datensouveränität oder Assistenten zur Steigerung von Teilhabe und Empowerment.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die eine Betriebsstätte oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland haben. Erwünscht sind insbesondere Verbundprojekte mit Partnern aus Wissenschaft, Technik und Praxis, die auf Basis von Methoden der KI technische Innovation und verbrauchernahen Anwendungsbezug miteinander vereinen.

Gefördert werden können Projekte verschiedener Disziplinen und unterschiedlicher Größenordnung. Die maximale Fördersumme pro Projekt, unabhängig davon ob es sich um ein Einzel- oder ein Verbundprojekt handelt, beträgt 800.000 Euro.

Um eine hohe Qualität sowie eine effiziente Umsetzung der geförderten Vorhaben zu gewährleisten, wird die Förderwürdigkeit im wettbewerblichen Verfahren auf der Grundlage von Förderanträgen beurteilt. Die Antragstellung ist über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Projektträger ab sofort bis zum 03. Juli 2019 möglich.