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07.03.2019

BMWi fördert digitale Assistenten zum Energiesparen

Fortführung des Start-up-Förderprogramms für digitale Energiespar-Assistenten

Stichtag:
 31.12.2022

Über 50 digitale Plattformen und Start-ups entwickeln digitale Energiespar-Lösungen. Damit ist knapp zweieinhalb Jahre nach dem Start des Innovationsförderprogramms „Pilotprogramm Einsparzähler“ eine lebendige Start-up-Kultur entstanden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verlängert deshalb das erfolgreiche Förderprogramm bis zum 31.12.2022 und unterstützt damit die Entwicklung digitaler Plattformen und innovativer Geschäftsmodelle. Im Fokus stehen digitale Energiespar-Assistenten und digitale Plattformen für innovative Geschäftsmodelle für die Energiewende.

Dabei gilt: Je mehr Strom, Öl, Gas, Biomasse, Wärme, Kälte oder Primärenergie der Kunde einspart, desto höher ist auch die Förderung für das Unternehmen, das dem Kunden mittels seiner digitalen „Einsparzähler“-Plattform und Dienstleistungen dabei hilft.

Förderfähig ist die Entwicklung digital gestützter Energiespar-Assistenten und Plattformen für Energieeffizienz-Dienstleistungen. Solche smarten Systeme zur Energieeinsparung werden mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent gefördert, maximal zwei Millionen Euro pro Projekt – doppelt so viel wie in der ersten Förderphase 2016-2018. Damit durch die Nutzung der digitalen Energiespar-Lösungen auch tatsächlich Energie eingespart wird, ist die Förderung erfolgsabhängig ausgestaltet. Die Förderung erfolgt zu 25 Prozent auf Basis der zuwendungsfähigen Kosten und zu 75 Prozent auf Basis von nachgewiesenen Energieeinsparungen. Zusätzlich ist eine Förderung der Projektvermarktung in Höhe von 80 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 200.000 Euro, möglich.

Neu ist die Förderkomponente „Stärkung des Marktes für Energieeffizienz“. Darüber können Energiesparwettbewerbe, innovative Finanzierungs- oder Handelssysteme für die per Einsparzähler erzielten und nachgewiesenen Energiesparmengen realisiert werden. Der Zuschuss beträgt 80 Prozent, begrenzt auf maximal 200.000 Euro. Damit wird Energiesparen als Geschäftsmodell und der Markt für Energieeffizienz-Dienstleistungen gestärkt.

Die Anträge werden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt. Antragsformulare und Merkblätter sind unter www.bafa.de/esz abrufbar.