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12.02.2019

Veranstaltungsrückblick: 2. TELnet@NRW-Kongress

Innovationsfondsprojekte effektiv in das GKV-Versorgungssystem bringen

Unter dem Motto „Verstetigung – vom Projekt in das GKV-Versorgungssystem“ fand am 6. Februar 2019 der 2. TELnet@NRW-Kongress in dem von der Uniklinik RWTH Aachen 2018 eröffneten Lehr- und Trainingszentrum CT2 – Center for Teaching and Training in Aachen statt. Etwa 180 Teilnehmer informierten sich über den aktuellen Stand des Innovationsfondsprojektes TELnet@NRW und folgten Vorträgen sowie Diskussionsrunden mit namhaften Experten aus Gesundheitspolitik, Medizin und Wirtschaft.

Prof. Dr. med. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen, sprach sich in seinem Vortrag für telemedizinische Netzwerkstrukturen aus. Das Innovationsfondsprojekt TELnet@NRW ermögliche es, bei der Versorgung von Patienten mit intensivmedizinischem oder infektiologischem Versorgungsbedarf ein funktionssicheres Netzwerk an Medizinern mit Fachexpertise zusammenzubringen und so die Qualität der Behandlung deutlich zu steigern.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betonte in seiner Videobotschaft die Wichtigkeit der weiteren Förderung telemedizinischer Innovationen für das Gesundheitswesen:

„Vielversprechende Telemedizinprojekte wie TELnet@NRW müssen in die Regelfinanzierung und somit in das Regelsystem unseres Landes überführt werden. Es ist Voraussetzung dafür, dass Telemedizin ihre Breite in unserem Land entfalten kann. Es ist Aufgabe von uns allen, aber auch vom Ministerium, die Rahmenbedingungen so zu stellen, dass das, was mit diesem Projekt gelingt, dann auch ab 2020 in die Versorgungsstrukturen für betroffene Menschen gelangt.“

Das durch Mittel des Innovationsfonds geförderte Projekt „TELnet@NRW“ verfolgt das Ziel, in den Modellregionen Aachen und Münster bzw. Münsterland ein sektorenübergreifendes telemedizinisches Netzwerk in der Intensivmedizin und Infektiologie aufzubauen.