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11.02.2019

Siemens startet Zukunftsfonds für Strukturwandel in Deutschland

Bis zu 100 Millionen Euro für Qualifizierungsmaßnahmen speziell in beruflichen Zukunftsfeldern

    Der von Siemens mit dem Gesamtbetriebsrat des Unternehmens (GBR) im Mai 2018 vereinbarte Zukunftsfonds steht ab sofort für Qualifizierungsprojekte in Deutschland zur Verfügung. Siemens stellt dafür bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 bis zu 100 Millionen Euro bereit. Der Zukunftsfonds ist ein wesentliches Element, mit dem Siemens und der GBR den Strukturwandel und die digitale Transformation gestalten – ein Wandel, der die Arbeitswelt in bisher ungeahntem Ausmaß verändert.

Janina Kugel, Chief Human Resources Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, erklärt dazu:

"Wir müssen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich im Hinblick auf den Strukturwandel kontinuierlich weiter zu qualifizieren. Lebenslanges Lernen ist für jeden von uns existenziell wichtig, denn der Strukturwandel wird dazu führen, dass einerseits Jobs wegfallen, andererseits aber auch neue Jobs entstehen, die neue Fähigkeiten erfordern. Genau da setzen wir mit dem Zukunftsfonds an."

Ziel der Gesamtbetriebsvereinbarung zum Zukunftsfonds ist die Etablierung einer neuen Lernkultur. Die Initiative soll auch die Belegschaft dazu animieren, ihre berufliche Entwicklung aktiv mitzugestalten, um den Herausforderungen des Strukturwandels gerecht zu werden.

Ein Vergabeausschuss, der zu gleichen Teilen aus GBR-Mitgliedern und Firmenleitung besetzt ist, entscheidet, welche Projekte durch den Fonds finanziert werden sollen. Vorsitzende des Vergabeausschusses ist Janina Kugel. Berücksichtigt werden nur Vorschläge, die auf kollektive Qualifizierungsmaßnahmen den Strukturwandel betreffend zielen.