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21.01.2019

hsg Bochum startet Bachelor-Studiengang "Gesundheitsdaten und Digitalisierung"

Neuer Studiengang nimmt Gesundheitsdaten und Digitalisierung in den Blick

Ab dem Wintersemester 2019/2020 wird die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) den Bachelor-Studiengang "Gesundheitsdaten und Digitalisierung" anbieten. Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs werden zu interprofessionellen Akteuren im Schnittstellenbereich "Gesundheit - Datenmanagement - Diversity und Empowerment" ausgebildet.

In Deutschland nutzen bereits viele Menschen Fitness-Apps und -Armbänder, um ihre Fitness- und Gesundheitsdaten zu analysieren. Dr. Wolfgang Deiters, Professor für Gesundheitstechnologien im Department of Community Health der hsg Bochum erklärt, wie Gesundheitsdaten dabei helfen können, die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung zu verbessern:

"Das Thema Digitalisierung hat mittlerweile auch die gesundheitliche Versorgung erreicht. Viele Anwendungen führen zu großen Mengen gesundheitsrelevanter Daten. Diese Daten haben ein enormes Potential zu einer Verbesserung von Prävention, Therapie und Rehabilitation. Bei einem sorgsamen Umgang mit den Daten entstehen damit neue Möglichkeiten, zum Beispiel für eine personalisierte Medizin oder auch für eine zielgruppenspezifische Gesundheitsversorgung."

Die Absolventinnen und Absolventen werden so ausgebildet, dass sie in verschiedenen Organisationen, die über viele Gesundheitsdaten verfügen, eingesetzt werden können, wie zum Beispiel bei Krankenkassen, bei Verbänden, Kranken- und Sozialversicherungen, in öffentlichen Einrichtungen bei Bund, Ländern und Kommunen oder in der Stadt- und Umweltplanung sowie bei Patientenvertretungen und -beratungen, aber auch in der Politikberatung.