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06.12.2018

"DigiKIK" begleitet den digitalen Wandel von Krankenhäusern

Strategien und Verfahren zur Personalarbeit und Arbeitsgestaltung im digitalen Wandel

Durch Digitalisierung entstehen Chancen, die Versorgungsqualität für Patienten und Patientinnen zu erhöhen, Arbeit im Krankenhaus aufzuwerten, der Arbeitsverdichtung entgegenzuwirken und die Attraktivität vor allem pflegerischer und medizinischer Berufe zu stärken.

Für das vom BMAS geförderte Projekt "DigiKIK" (Digitalisierung – Krankenhaus – Interaktion – Kompetenz) haben sich als Projektträger das Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule (Gelsenkirchen) sowie als Projektpartner das BIG - Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH (Essen) mit weiteren Partnern aus Niedersachsen, Brandenburg und Berlin zusammengeschlossen. Gemeinsam entwicklen sie mit Beschäftigten, Arbeitgebern und betrieblichen Interessenvertretungen neue betriebliche Lösungen der Personalarbeit, um Kompetenzentwicklung und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung der Mitarbeitenden im digitalen Wandel der Krankenhäuser zu stärken.  

Die Aufgaben für das "DigiKIK-Projekt" sind dabei vielfältig :

  • Die vertiefende Analyse zum Zusammenhang subjektiver Kompetenzen, Nutzungspraktiken und Arbeitsbelastung in digitalisierten Arbeitskontexten
  • Die Identifizierung von Einsatzfeldern digitaler Technik für innovative Lösungen in der zielgruppenspezifischen Qualifikations- und Kompetenzentwicklung
  • Die Identifizierung von Handlungsspielräumen und Handlungsressourcen sowie Aufbau und Erweiterung sozialpartnerschaftlicher Gestaltungs- und Innovationskapazitäten in der Personalarbeit. 

Michaela Evans, Direktorin des Forschungsschwerpunkts „Arbeit und Wandel“ beim DigiKIK-Projektträger Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen, sagt:

 „Eine digital-gestützte interprofessionelle und patientenindividuelle Arbeitsweise wird in Krankenhäusern immer wichtiger. Dies erfordert neue und erweiterte Kompetenzen der Beschäftigten. Deshalb muss die betriebliche Personalarbeit im Krankenhaus künftig vorausschauender, individuell-flexibler und partizipativer organisiert sein.“

Als Praxispartner steht in Nordrhein-Westfalen die LVR-Klinik Viersen zur Verfügung; weitere Praxispartner sind Krankenhäuser in Hamburg, Niedersachsen und Hessen. Zusammen erarbeiten sie Strategien und Verfahren für eine vorausschauende Personalarbeit, bei der individuelle Kompetenzentwicklung und eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung für die Beschäftigten im Mittelpunkt stehen.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms »Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel« (EXP) gefördert und läuft über einen Zeitraum von drei Jahren.