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10.09.2019

Beginn des Projekts „Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier“

Potenziale der Blockchain-Technologie in neuer Forschungsumgebung erproben

Anfang September gab es grünes Licht für das zwölfmonatige Projekt „Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier“. Repräsentativ für das Projektkonsortium erhielt Prof. Wolfgang Prinz, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT in Sankt Augustin und Professor des Lehr- und Forschungsgebiets Kooperationssysteme an der RWTH Aachen University, am 2. September 2019 den Zuwendungsbescheid von Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Das Projekt ist Teil der Reallabor-Strategie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Ziel ist die Förderung und Weiterentwicklung von digitalen Innovationen und den dazugehörigen Regulierungen in virtuellen und realen Testräumen, um unter praxisnahen und realen Bedingungen Erfahrungen mit innovativen Technologien zu sammeln. In zeitlich und räumlich begrenzten Experimentierräumen sollen hierbei neue Technologien und Geschäftsmodelle erprobt werden, die mit dem bestehenden Rechts- und Regulierungsrahmen nur bedingt vereinbar sind.

Vor diesem Hintergrund wurde das „Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier“ zusammen mit dem Projekträger Jülich und dem BMWi erarbeitet. Funktionierende und praxisrelevante Anwendungsbeispiele sollen im Projekt als Nachweis für das Potenzial einer Blockchain-Technologie für Nordrhein-Westfalen ermittelt werden. Dafür werden die im Rheinischen Revier stark vertretenen Branchen sowie die zugehörigen Geschäftsmodelle betrachtet, zunächst mit Fokus auf den Bereichen Energie, Daseinsvorsorge, Logistik, Industrie 4.0 und Finanzwirtschaft. Teilnehmende Forschungspartner sind daher die drei Fraunhofer-Institute FIT, INT - Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen - und IML - Institut für Materialfluss und Logistik, das Institut für Internet-Sicherheit – if(is), die Ruhr-Universität Bochum sowie die drei RWTH-Institute ACS, TIME und Werkzeugmaschinenlabor WZL.