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22.03.2019

Aufruf zur Einreichung von Smart-City-Modellprojekten

Bundesregierung begleitet Städte, Kreise und Gemeinden bei der digitalen Modernisierung und Entwicklung zu Smart Cities

Stichtag:
 17.05.2019

Kommunen und Gemeindeverbände können sich bis 17. Mai 2019 als Smart-City-Modellprojekte bewerben. Geförderte Kommunen sollen digitale Strategien für lebenswerte Städte, Kreise und Gemeinden entwickeln und umsetzen. Der Bund unterstützt die geförderten Kommunen finanziell und steht mit Beratungsangeboten zur Seite.

Anforderungen an die Modellprojekte:

  • Die Modellprojekte verknüpfen Anforderungen der integrierten Stadtentwicklung mit den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) und den neuen Chancen der Digitalisierung. Leitbild und normativer Rahmen der zu entwickelnden integrierten Digitalisierungsstrategien ist die Smart City Charta.
  • Sie zielen auf integrierte, sektorenübergreifende (mindestens drei Sektoren) Strategien der Stadtentwicklung und deren Umsetzung. Sie sollen die Lebensqualität in bestehenden und neuen Stadtstrukturen verbessern und der Aufwertung des öffentlichen Raumes dienen. Dabei kann und soll die Kommunalverwaltung auch mit anderen Akteuren in der Kommune (z.B. Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Wohnungswirtschaft, Technologieunternehmen, lokales Gewerbe, gemeinnützige Träger) oder auch der Wissenschaft zusammenarbeiten. Die Strategien sollen sich nicht in sektoralen Ansätzen erschöpfen. Eine Förderung von isolierten, sektorspezifischen Einzelprojekten ist nicht möglich.
  • Die Projekte bestehen aus zwei Phasen: Zuerst werden kommunale und fachübergreifende Strategien und Konzepte entwickelt, dann werden diese umgesetzt.

Zudem sollen räumliche Fragen angegangen werden: Was sind künftig zentrale Standortfaktoren für Unternehmen und Fachkräfte? Brauchen wir zukünftig noch Gewerbegebiete, wie wir sie heute kennen und bauen? Wie beeinflussen digitale Geschäftsmodelle den öffentlichen Raum? Wie sehen attraktive Lern- und Arbeitsorte der Zukunft aus? Und wie verändert das neue Arbeiten und Wirtschaften den Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden?

Wesentliche Komponente der Modellprojekte ist der Wissenstransfer - zwischen den Modellprojekten, aber auch mit nicht unmittelbar geförderten Kommunen sowie nationalen wie internationalen Experten. Damit sollen Ergebnisse und Erfahrungen aus den Modellprojekten in die Breite getragen werden.

Grundlage für die Modellprojekte ist die Smart City Charta, die 2017 von der Nationalen Dialogplattform Smart Cities verabschiedet wurde. Auf Basis ihrer Leitlinien und Empfehlungen sollen die Kommunen in den Modellprojekten ihre Strategie zur Digitalisierung entwickeln und umsetzen.

Ab 29. März 2019 stehen zudem unter www.smart-cities-made-in.de weitere Informationen und ein Rückfragenpool zur Verfügung.